ApacheServer

Installation und Konfiguration unter WindowsXP
  1. Installation
    1. Bereits installierte Versionen vorher deinstallieren.
    2. Die ausführbare Datei in MSI-Format "apache_2.2.6-win32-x86-no_ssl"
      (z.B: von der Site http://apache.autinity.de/httpd/binaries/win32/) downloaden und auf dem Computer speichern.
    3. Starten und installieren der Datei in ein passendes Zielverzeichnis
      (z. B: C:\Programme\Apache Software Foundation).
  2. Einstellungen während der Installation:
    1. Network Domain ist der Domainname für den Computer.
      Hier kann ein x-beliebiger Name angegeben werden. Zum Beispiel "test.local"
    2. Server Name ist der Name des Webservers.
      Hier kann "www.test.local" angegeben werden.
    3. Die Administrator's E-Mail Adress wird angegeben, damit Benutzer bei Fehlern eine entsprechende Mitteilung senden können.
      Hier kann "webmaster@test.local" angegeben werden.
    4. Nun muss entschieden werden, ob Apache als automatisch startender Produktionsserver For All Users, on Port80, as a Service oder als manuell zu startendes Testprogramm only for the Current User, on Port 8080, when started Manually installiert werden soll.
      Für alle Benutzer des Computers kann hier die erste Auswahl getroffen werden.
  3. Basiskonfiguration nach der Installation im conf-Datei:

    Achtung! In der httpd.conf-Datei werden bei Verzeichnisangaben der Unix-Slash (/) als Pfadtrennzeichen verwendet.
    Kommentare werden mit einem Gitterzeichen (#) eingeleitet.


    httpd.conf-Datei befindet sich in diesem Beispiel unter:
    C:\Programme\Apache Software Foundation\Apache2.2\conf --> httpd.conf

    1. ServerRoot wurde bereits während der Installation angegeben:
      "C:/Programme/Apache SoftwareFoundation/Apache2"
    2. Listen wurde bereits während der Installation angegeben: Listen 80,
      optional kann eine Netzwerkadresse angegeben werden, wenn Apache nicht an allen Netzwerkschnittstellen lauschen soll, sondern beispielsweise nur im Intranet.
      Listen 192.168.0.2:80 oder 127.0.0.1:80 bzw. nur 80
    3. LoadModule zum dynamischen Laden gewünschter DSO-Module:
      Beispiel:
      LoadModule autoindex_module modules/mod_autoindex.so
      --> Lädt das Modul mod_autoindex zur automatischen Erzeugung von Verzeichnisindizes.
      Nach einer Installation von PHP wird hier ebenfalls eingetragen:
      LoadModule php5_module "C:/php/php5apache2_2.dll"
    4. ServerAdmin wurde bereits während der Installation angegeben:
      ServerAdmin webmaster@test.local
      ServerName wurde bereits während der Installation angegeben:
      ServerName www.test.local

      Diese Einstellung dient nur der Selbstidentifikation des Servers. Damit er tatsächlich unter diesem Namen im Netzwerk erreichbar ist, muss ein entsprechender Eintrag auf einem Nameserver vorgenommen werden. Für einen lokalen Server genügt es eine Zeile wie die folgende Zeile in die host-Datei im Verzeichnis:
      Windows\System32\drivers\etc\hosts mit den Namen des Servers einzutragen:
      127.0.0.1 www.test.local
      Oder man verwendet die lokale Adresse:
      localhost www.test.local

    5. DocumentRoot ist das Stammverzeichnis der Webseite. Hier werden alle Web-Dateien bzw. Web-Projekte gespeichert.

      Falls die Dateien in das Verzeichnis "htdocs" gespeichert werden sollen (die einfachste und gängigste aber nicht unbedingt sicherste Speicherpfad) muss der Pfad:
      DocumentRoot "C:/Programme/Apache SoftwareFoundation/Apache2.2/htdocs" lauten.

      Falls PHP installiert und ein anderes Verzeichnis dafür erstellt wurde, muss hier der Pfad dazu ebenfalls angegeben werden:
      Z. B: "C:/php/php-Verzeichnis"

      Achtung! So bald ein Parameter Leerzeichen enthält muss er bei Apache-Direktiven in Anführungszeichen stehen.

    6. Directory ist eine von mehreren sogenannten Container-Direktiven. Hier wird der Pfad des Verzeichnisses von DocumentRoot (siehe e.) angegeben.
    7. Options stellen verschiedene Einstellungen für das Verhalten eines Verzeichnisses zur Verfügung.
      Beispiele:
      Indexes generiert automatisch eine Liste mit Hyperlinks auf die Dateien im Verzeichnis, wenn keine Indexseite (DirectoryIndex) gefunden wird. FollowSymLinks löst symbolische Links (Verweise auf Dateien in anderen Verzeichnissen) auf.
      --> Options Indexes FollowSymLinks
    8. DirectoryIndex bestimmt, welche Dateien als Indexdokumente (oder Startseiten) gelten sollen. Hier wird folgendes eingetragen:
      DirectoryIndex index.html index.php
      Falls keine Indexseite im angesprochen Verzeichnis gefunden wird, wird die Statusmeldung 404 (Seite nicht gefunden) an den Client gesendet.
    9. Alias ordnet einem Verzeichnis außerhalb des DocumentRoot einen URL-Pfad zu. Auf diese Weise kann man über den Webserver auch Dateien veröffentlichen, die aus organisatorischen Gründen oder aus Sicherheitserwägungen nicht im eigentlichen Webseite-Verzeichnis liegen.
      Für phpMyAdmin wird folgendes eingegeben:
      Alias /phpmyadmin/phpMyAdmin-2.10.2
      URL http://www.test.local/phpmyadmin

Zum ersten Test, ob die Installation auch wirklich funktioniert hat, kann im Webbrowser (Z.B. Internet Explorer) die URL http://localhost aufgerufen werden. Stimmt alles, sollte folgender Text angezeigt werden: "Es hat geklappt! Der Apache-Webserver ist auf dieser Webseite installiert!"



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